Von Überraschungen im Objekt und Küchentischkultur: Managing Director Ramon Maas im Portrait
Als Ramon Maas Anfang Januar seine Aufgabe als Managing Director bei Vebego Deutschland und damit die oberste Führungsebene übernahm, war für ihn von Beginn an klar: Bevor er strategische Weichen stellt, möchte er die Menschen kennenlernen, die unseren Alltag bei unseren Kunden Ort prägen.
Also machte er sich in den letzten Wochen auf den Weg – quer durch Regionen, Teams und Standorte. Auf einer dieser Touren begegnete er einer Kollegin, die gerade die Bestuhlung in einem großen Saal vorbereitete. „Perfekt ausgerichtet, wie mit dem Lineal gezogen“, erinnert er sich. Was dahintersteckte, überraschte selbst ihn, obwohl er bereits viel in seinem Berufsleben im Facility Management gesehen hatte: Die Mitarbeiterin hatte sich kurzerhand ein Lasergerät angeschafft, um die Arbeit effizienter zu machen. Und für Fusseln auf Stühlen? Da hatte sie sich eine kleine Vorrichtung aus einem Eimer gebaut.
„Einfach, praktisch – und typisch Vebego“, sagt Ramon. „Solche Momente zeigen mir, wie viel Kreativität und Einsatz in unserem Alltag steckt. Hier wird nicht lange über Probleme gesprochen. Hier werden Lösungen geschaffen.“ Diese Haltung, findet er, ist eine der größten Stärken in der Zusammenarbeit mit Kunden.
Zwischen Marktveränderungen und Alltagspraxis
Ramon bringt viele Jahre Erfahrung als Führungskraft bei internationalen Organisationen mit – aus dem Facility Management, der Life-Sciences-Welt und dem Gesundheitswesen. Das hilft ihm, Entwicklungen einzuordnen: steigende Effizienzanforderungen, mehr Transparenz, neue technische Möglichkeiten wie KI und Robotik.
Vor allem aber ist ihm wichtig, dass Zusammenarbeit trotz all dieser Veränderungen verlässlich bleibt. „Partnerschaft bedeutet für mich: klare Prozesse, offene Kommunikation und Lösungen, die auch dann halten, wenn sich Rahmenbedingungen kurzfristig ändern“, sagt er.
2026 wird ein Jahr, in dem genau das mehr denn je gefragt ist. „Betrachtet man die wirtschaftliche Situation in Deutschland wird 2026 ein Jahr sein, in dem Unternehmen weiterhin viele Herausforderungen meistern müssen. Wir wollen unsere Kunden dabei bestmöglich mit durchdachter Planung, offener Kommunikation und ökonomisch wie operativ tragfähigen Konzepten unterstützen.“
In den kommenden Monaten möchte Ramon daher viel Zeit im Austausch verbringen – mit Teams, mit Führungskräften und natürlich mit Kunden. „Nur wenn wir einander wirklich zuhören, können wir gemeinsam vorausdenken“, beschreibt er seinen Anspruch.
Ein Blick hinter die Kulissen
Privat lebt Ramon in Wiesbaden. Seine siebenjährige Tochter ist ein Fixpunkt in seinem Leben und der beste Perspektivwechsel, den man sich vorstellen kann: „Wenn ich mit ihr zusammen bin, tauche ich in eine ganz andere Welt ein. Man entdeckt Dinge neu. Das inspiriert und erdet.“
Vielleicht ist es genau dieser Wert, der ihn mit Vebego verbindet. Als Familienunternehmen hat Vebego seit jeher eine Kultur, die Nähe und Austausch großschreibt.
Der „Küchentisch“, der in der Unternehmensgeschichte eine besondere Rolle spielt, steht sinnbildlich dafür – ein Ort, an dem man zusammensitzt, zuhört und gemeinsam Lösungen findet. Auch über Landesgrenzen hinweg: „Durch den Austausch zu Innovationen und Best Practices mit unseren Schwestergesellschaften in den Niederlanden, Belgien, Österreich und der Schweiz entsteht ein Umfeld, in dem neue Ideen wachsen können.
Ich bin mir sicher: Offenheit, Zusammenarbeit und neue Perspektiven schaffen echte Mehrwerte – für Kunden, Mitarbeitende, Gesellschaft und die Zukunft von Vebego.“